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Witziges & Kurioses bei Bahn & Bus.

ÖPNV online macht Spaß! Dank dieser Rubrik haben Sie gut lachen. Hier gibt es beispielsweise Witze und kuriose Ortsnamen, die für ein Schmunzeln sorgen. Wie sollte es auch anders sein - immer geht es dabei um Bahn & Bus sowie um Berlin & Brandenburg.

Klicken Sie sich einfach einmal durch! 

Kuriose Ortsnamen

Nicht nur Haltestellenbeschriftungen oder auch eine Fahrplantabelle geben manchmal einige Rätsel auf, sondern auch einige Ortsnamen, wenn man als Autofahrer oder Fahrgast im Bus durch das Land Brandenburg fährt.
ÖPNV online Berlin/Brandenburg sucht und erklärt kuriose Ortsnamen!
 
ÖPNV online wünscht gute Unterhaltung!

Ortrand

Hier hat man einen vermeintlichen Bereich eines Dorfes gleich als ganzen Stadtnamen erklärt. Das Städtchen Ortrand liegt unmittelbar an der Grenze von Sachsen und Brandenburg. Geografisch gesehen ist der südlichste Grenzpunkt der Stadt gleichzeitig der südlichste Punkt des Bundeslandes. Ortrand war in der Vergangenheit fast immer ein Grenzort. Im südlichen Teil gibt es Straßen, auf denen die Landesgrenze verläuft. Die Grundstücke auf der einen Seite liegen in Sachsen, die anderen in Brandenburg. 

Ortrand erreicht man mit Bus und Bahn: VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung)

Der Ort der Woche im Internet: .: www.ortrand.net


Saarmund

Bei dem Ort Saarmund handelt es sich nicht um eine Siedlung, die nach einem Hochwasser im Bereich des Saarlandes bis nach Brandenburg geschwemmt wurde. Den Namen Saarmund führte Theodor Fontane auf einen ehemaligen Seitenarm des Flusses Nuthe namens "Saare" zurück. Die Saare zweigte nördlich von Gröben von der Nuthe ab und mündete bei Saarmund wieder in den alten Flusslauf. Heute streift die Nuthe Saarmund auf der Ostseite des Städtchens. Auf seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg machte Fontane in Saarmund Station, um mehr über die schon zu seiner Zeit legendären vier Nutheburgen zu erfahren. Er vermutete, dass aus einer dieser Burgen Saarmund hervorgegangen war.

Heute kann man nach Saarmund mit der RegionalBahn und mit Bussen pilgern: VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung)


Kuhbier

Weil's so schön war - auch in dieser Woche einen Blick auf ein Ortsschild in Nordbrandenburg. Im Landkreis Prignitz gibt es "Kuhbier", nur misst man das Vorkommen nicht in Litern, sondern in Einwohnern. und davon hat der Ort ca. 230. Woher der Name kommt, ist leider nicht zu ermitteln gewesen. Falls Sie dort vorbeikommen sollten und einen Einwohner treffen, der es meint zu wissen - ÖPNV online freut sich über Ihre Zuschrift!

Nach Kuhbier fährt der Bus und an Schultagen auch die Prignitzer Eisenbahn: VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung)


Schabernack

Auch diese Woche geht es nach Nordbrandenburg, diesmal in die Prignitz. Denn dort, unweit von Meyenburg, nach Bahn-Abbestellungen dem letzten Bahnhof der Linie PE74, befindet sich der Ort Schabernack. Zur Herkunft des Namens ist ÖPNV online leider nichts bekannt. Möglicherweise ist der Name auf die Schabe, das Insekt, was gerade im dort ländlichen Raum früher über die bäuerlichen bzw. Erntevorräte herfiel. Aber natürlich kann es in der Prignitz auch lustig zugehen, so dass sich jemand öfter einmal einen Schabernack (Witz, Streich) erlaubt(e).

Nach Schabernack fährt der Bus: VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung).


Rosenwinkel

Wenn man sich den Ortsnamen bildlich vorstellt, hat man bereits eine umfangreiche Kenntnis über das, was den Fremden dort erwartet: kleines Dorf ("Winkel") und viel Grün drum herum, eben, wie es in einem Winkel einer Rose aussieht.

Rosenwinkel liegt im Nordosten Brandenburgs im Kreis Ostprignitz-Ruppin, ist ein Ortsteil der .: Gemeinde Heiligengrabe, wurde 1462 erstmals urkundlich erwähnt und hat derzeit etwa 140 Einwohner. Nichtsdestotrotz halten dort Züge sowie einige Schulbusse: VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung).


Ziegenhals

Vielleicht sollte der Ort besser "Giraffenhals" heißen, denn Ziegenhals erstreckt sich über zwei Orte südlich Berlins: Wernsdorf und Niederlehme. Dabei wird Ziegenhals als Ortsteil gehandelt.

Das Gebiet um Wernsdorf ist reizvoll gelegen.
Nach Ziegenhals gelangt man mit Bussen: 
VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung).


Kotzen

Im Landkreis Havelland, in der Nähe von Rathenow, liegt dieser Ort mit dem zugegeben nicht sehr appetitlichen Namen. Vor einiger Zeit gab es Diskussionen, dem Ort den historischen Namen "Cossyn" zu geben. Die Einwohner fanden diese Idee aber so, wie ihr Ort heißt: zum Kotzen. Daher bleibt der bisherige Name weiterhin bestehen.
Nach Kotzen gelangt man wochentags mit Regionalbussen: 
VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung).


Hammelspring

Wer denkt, hier würde man männliche Schafe zum Springen auffordern, der irrt. Denn das Straßenangerdorf Hammelspring wurde 1375 erstmalig urkundlich als "Havelspryng" erwähnt. Seit 1438 schreibt man "Hamelspringe". "Hammel" leitet sich also vom Fluss "Havel" ab, an der dieser Ort liegt.

Hammelspring ist ein Ortsteil der Stadt Templin (Landkreis Uckermark) und besteht aus 425 Einwohnern. Das mittelalterliche Dorf mit Kirche gehörte bis zur Säkularisation des Klosters im Jahre 1541 zum Schloss- und Klosteramt Zehdenick. Um 1701 erfolgte die Ansiedlung von Wallonenfamilien aus dem Hennegau auf wüsten Bauernhöfen.
Nach Hammelspring gelangt man mit der Bahn: 
VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung).


Philadelphia

Ja, wir bleiben der Mark Brandenburg und machen keinen Exkurs in die USA. Der ca. 300 Einwohner umfassende Ort Philadelphia befindet sich im Landkreis Oder-Spree. Die Bahnlinie OE36 fährt hier vorbei, wenn sie aus Berlin kommt und von Kummersdorf nach Storkow fährt.

Bezüglich der Namensgebung wird erzählt, dass die Leute dort früher so gerne nach Amerika auswandern wollten. Weil das aber nicht geklappt hat, haben sie ihre Siedlungen eben nach dem unerfüllbaren Traum benannt.

Nach Philadelphia gelangt man mit dem Bus: VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung).


Busendorf

Dieser etwa 650 Einwohner große Ort hat einen Namen, der viele Männer neugierig macht und etliche Frauen neidisch. Allerdings wohnen hier weder Dolly Buster noch Pamela Anderson.

Zur Namensgebung gibt es zwei Legenden. Eine ist kirchlichen Ursprungs: Die Kirche des Nachbarorts Kanin war vor Jahrhunderten eine Betstelle vom Kloster Lehnin, wo die Mönche in der Abgeschiedenheit ihre Andacht halten konnten und Buße ableisteten.

Die andere stützt sich darauf, dass der Ort am Rande, Busen, des Sees lag, der ausgetrocknet ist und an der Stelle die heutigen Luchwiesen der Ortschaft liegen.

Busendorf liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark, mit direktem Anschluss an die Autobahnen A9 und A10. Diese sind jedoch 5 km entfernt und durch dichte Wälder gut Geräusch gedämmt. Nach Busendorf gelangt man auch mit dem Bus: VBB fahrinfo - Link (mit Vorbelegung) oder über das Internet: .: www.busendorf.de.


Kennen auch Sie kuriose und lustige Ortsnamen in Brandenburg, haben vielleicht sogar noch eine Erklärung zum Namensursprung und/oder noch ein Bild vom Ort oder Ortseingangsschild? Dann senden bitte diese Informationen über das .: Kontaktformular.