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Auch unterwegs bescheid wissen,
was fährt.

Ihr Handy haben Sie doch immer dabei, oder? Sehr gut! Denn mit ihrem kleinen kommunikativen Helfer können Sie sich auch über die Fahrpläne von Bahn und Bus informieren. Sogar, ob die Verkehrsmittel pünktlich sind oder Verspätung haben. Wie das geht, erfahren Sie auf den Seiten in dieser Rubrik.

DB-Tickets per Handy

DB-Fahrkarte oder Platzreservierung per Handy kaufen

 

Seit dem 1. September 2006 kann man Zugtickets per Handy kaufen. Über 100.000 Euro hat die Bahn dafür investiert. Sie will mit der neuen Technik vor allem junge Kunden und Geschäftsleute erreichen. Wie das Bahnticket aufs Handy funktioniert, erfahren Sie hier.


Anmelden
Zuerst müssen Sie sich einmalig im Internet für diesen Service registrieren. Danach kann es losgehen.

 

Voraussetzung
Wichtig dabei, dass Ihr Handy internetfähig ist – aber das sind fast alle Telefone die in den letzten zwei Jahren auf den Markt gekommen sind. Maximal müssten Sie sich den MMS-Service noch von Ihrem Mobilfunkbetreiber freischalten lassen. Außerdem können Fahrkarten immer nur für eine Person gekauft werden.

 

Ablauf
Sie müssen sich auf der Seite .: http://mobile.bahn.de einloggen und können dort die gewünschten Zugverbindungen raussuchen. Bis zehn Minuten vor Abfahrt können Sie das Ticket kaufen. Bezahlt wird per Kreditkarte oder Lastschrift. Das Ticket selbst wird per MMS geschickt und erscheint als Zahlencode (2-D-Barcode) im Display. Bei der Kontrolle im Zug prüft der Zugbegleiter diesen Code mit einem Lesegerät und druckt dann Ihre Fahrkarte aus.
Die Kosten für die MMS - pro Nachricht sind das je nach Mobilfunkanbieter bis zu 50 Cent - müssen Sie als Kunde bezahlen.
 

Ausnahmen
Die Handy-Tickets gelten nicht für Fahrten unter 50 Kilometer, bei Sonderaktionen, den Sparpreisen 25 und 50 sowie in Verkehrsverbünden. Also beispielsweise nicht im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).

 

Übrigens...
Bisher werden die meisten Bahntickets noch am Fahrkartenschalter (34 Prozent) oder in Reisebüros (21 Prozent) verkauft. Um Personalkosten zu sparen, setzt die Bahn jetzt vermehrt auf neue Vertriebswege, die ohne Personal auskommen. 23 Prozent der Tickets werden zurzeit an Automaten gekauft, zehn Prozent im Internet. Gerade hier sieht die Bahn noch Potenzial. Das Ziel: Der Internet-Verkauf soll in diesem Jahr um 40 Prozent gesteigert werden.

 

 

Weitere Informationen zum Handy-Ticket der Deutschen Bahn finden Sie hier:

.: www.bahn.de