Touristische Bahn- und Buslinien Berlins
Wenn Sie zu Gast in Berlin sind, sollten Sie mit den folgend genannten Linien auf jeden Fall eine kleine Erkundungstour machen. Sie erhalten einen guten Eindruck vom alten und neuen Berlin - von Ost wie West, von traditionell und kiezig.Den kompletten Linienverlauf mit einer Auflistung der Sehenswürdigkeiten nahe den Haltestellen erhalten Sie jeweils in einer PDF-Datei.
Tipp: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn Berlin GmbH bieten einen kostenlosen Flyer mit touristischen Zielen in Berlin an. In einem Stadtplan sind wichtige Linien sowie die S- und U-Bahn-Linien sowie Sehenswürdigkeiten eingezeichnet und erklärt.
Den Flyer gibt es .: hier zum Download sowie in allen Kundenzentren von S-Bahn und BVG zum Mitnehmen - kostenlos.
Bus M29: Grunewald, Roseneck <> U HermannplatzDie Linie M29 bietet vielfältige Entdeckungsmöglichkeiten. Eine Fahrt über die gesamte Strecke lohnt sich! Die Linie beginnt im noble-ren Wohnviertel in Grunewald und fährt den gesamten berühmten noblen Boulevard Kurfürstendamm entlang. Am U-Bahnhof Kur-fürstendamm geht er in den Boulevard Tauentzienstraße über, bis er am „KaDeWe“ am Wittenbergplatz endet. Weiter geht es vorbei am ehemaligen Grenzkontrollpunkt „Checkpoint Charlie“, anschließend nimmt der Bus Kurs auf die Kneipenmeile rund um die Ora-nienstraße in Kreuzberg. Wer einen „echten Berliner Döner“ zum fairen Preis probieren möchte, sollte bis zum Ende mitfahren – rund um den Hermannplatz gibt es zahlreiche Imbisse mit türkischer Bewirtschaftung.
Zum Einsatz auf dieser Linie kommen Doppelstockbusse, die tagsüber alle 5 bis 10 Minuten fahren. Auch im Nachtverkehr ist der M29er unterwegs – im 30-Minuten-Takt.
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Bus M85: S Lichterfelde Süd <> S+U Rathaus Steglitz <> S+U Hauptbahnhof
Die Linie M85 eignet sich wunderbar, um Berlin ein wenig aus dem Bus kennenzulernen: Die Fahrt beginnt am Hauptbahnhof, gleich folgt der Reichstag und der Potsdamer Platz. Weiter geht die Fahrt vorbei an Bauten diverser Jahrzehnte – quer durch Schöneberg – bis der Bus nach einiger Zeit an einer der beliebtesten Ein-kaufsmeilen vorbeikommt: der Steglitzer Schlossstraße. Bis zum Endpunkt in Lichterfelde werden noch einige Straßenzüge mit hohem Eigenheimanteil durchquert. Auf der Linie M85 fahren Doppelstockbusse, tagsüber im 10-Minuten-Takt.
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Bus 100: S+U Zoologischer Garten Bhf <> S+U Alexanderplatz Bhf (via Reichstag)
Die Buslinie 100 ist die wahrscheinlich bekannteste Buslinie Berlins. Sie fährt an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Tagsüber fährt sie im dichten Abstand (ca. alle 7 bis 10 Minuten), so dass ein flexibler Ein- und Ausstieg entlang der Strecke bequem möglich ist, um die gewünschten Sehenswürdigkeiten direkt anzusteuern.
Zum Einsatz kommen in der Regel die bekannten gelben Doppelstockbusse, die vom Oberdeck einen grandiosen Ausblick auf Sehens-würdigkeiten und Stadtleben garantieren und auch das Fotografieren aus dem Bus heraus problemlos ermöglichen.
Tipp: Wer einen Platz ganz vorn oben im Bus ergattern möchte, sollte bereits an der Haltestelle „Hertzallee“ (nördlich des Bahnhofs Zoo, unter der Bahnbrücke hindurch laufen) einsteigen!
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Bus 147: S+U Hauptbahnhof <> S Ostbahnhof
Die Linie 147 ist ein kleiner Geheimtipp! Sie verbindet etliche bekannte Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt – und ist zugleich nicht so überrannt, wie die bekannten Linien 100 und 200. Idealer Ausgangspunkt dabei ist der Hauptbahnhof. Bleibt man noch etwas länger im Bus sitzen, erreicht man auch noch die East Side Gallery unweit des Ostbahnhofs – eines der letzten Überbleibsel der Berliner Mauer, das an dieser Stelle von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemalt wurde.
Der Bus 147 fährt täglich bis Mitternacht alle 20 Minuten, es kommen Standardbusse zum Einsatz.
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Bus 200: S+U Zoologischer Garten Bhf <> Prenzlauer Berg, Michelangelostr. (via Potsdamer Platz)
Die Buslinie 200 ergänzt die bekannteste Buslinie Berlins, den Bus 100. Der 200er fährt nicht am Reichstag vorbei, dafür am Potsdamer Platz. Tagsüber fährt der Bus 200 alle 10 Minuten, so dass ein flexibler Ein- und Ausstieg entlang der Strecke bequem möglich ist, um die gewünschten Sehenswürdigkeiten direkt anzusteuern.
Zum Einsatz kommen in der Regel die bekannten gelben Doppelstockbusse, die vom Oberdeck einen grandiosen Ausblick auf Sehens-würdigkeiten und Stadtleben garantieren und auch das Fotografieren aus dem Bus heraus problemlos ermöglichen.
Tipp: Wer einen Platz ganz vorn oben im Bus ergattern möchte, sollte bereits an der Haltestelle „Hertzallee“ (nördlich des Bahnhofs Zoo, unter der Bahnbrücke hindurch laufen) einsteigen!
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Bus 248: (U Breitenbachplatz <>) S Südkreuz Bhf <> S Ostbahnhof
Die Linie 248 verbindet elegant den Fernbahnhof Südkreuz mit dem Berliner Ostbahnhof. Während die Tour zunächst das alternative Kreuzberger Kiezleben (Marheinekeplatz – Bergmannkiez) streift, geht es zum Alexanderplatz eher traditionell zu. Hier warten die be-kannten Sehenswürdigkeiten auf einen Besuch. Schließlich kann man nahe dem Ostbahnhof noch einige Überreste der Berliner Mauer bestaunen – an der East Side Gallery. Der Bus 248 fährt täglich alle 20 Minuten. Zum Einsatz kommen Standardbusse.
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Tram M1: Niederschönhausen, Schillerstr. oder Rosenthal Nord <> Mitte, Am KupfergrabenDie Linie M1 bietet vielfältige Eindrücke des Berliner Ostens. Beginnend in Rosenthal geht es zunächst durch ein Einfamilienhausviertel im nördlichen Pankow. Anschließend wird der älteste Berliner Wochenmarkt in Pankow passiert. Nun nimmt die Tram Kurs auf den wahrscheinlich beliebtesten Berliner Szenebezirk Prenzlauer Berg. Zwischen den Haltestellen S+U Schönhauser Allee und U Rosenthaler Platz findet man sowohl entlang der Tramstrecke, als auch in den Seitenstraßen, gibt es nahezu überall Einkehrmöglichkeiten diverser Nationalitäten, dicht an dicht. Vor allem sternförmig vom U-Bahnhof Eberswalder Straße ausgehend findet sich garantiert das richtige Lokal. Die nächste Gastromeile erstreckt sich vom Hackeschen Markt zum Oranienburger Tor. Die Tram M1 fährt weiter zur traditions-reichen Geschäftsstraße Friedrichstraße, vorbei am Friedrichstadtpalast, bis zu ihrem Endpunkt an der Museumsinsel.
Die Bahnen fahren täglich alle 10 Minuten, nachts alle 30 Minuten.
Tipp: Zwischen U Eberswalder Str. und Am Kupfergraben fährt tagsüber auch die Tram 12, sie nimmt jedoch zwischen Zionskirchplatz und U Oranienburger Tor einen anderen Weg, als die M1.
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Tram M10: S Nordbahnhof <> S+U Warschauer Str.Die Linie M10 ist die „Partylinie“ Berlins. Sie verbindet auf direktem Weg die Kneipen- und Szeneviertel von Prenzlauer Berg (rund um den U-Bahnhof Eberswalder Str.) und Friedrichshain (rund um die Grünberger Straße). Steigt man an der Endstation Warschauer Strae in die U1 um, ist man nach ein-zwei Stationen schon im Szeneviertel von Kreuzberg.
Nahe des Nordbahnhofs gibt es noch zwei kulturelle Anlaufpunkte für tagsüber: das Dokumentationszentrum Gedenkstätte Berliner Mauer, das kostenlos besichtigt werden kann, sowie den Mauerpark.
Die Tram M10 fährt tagsüber alle 6 bis 10 Minuten, nachts alle 30 Minuten, am Wochenende gibt es einen 15-Minuten-Nachttakt.
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